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Wohin mein Weg mich führt

Wohin mein Weg mich führt,dass weis wohl nur das Schicksal selbst.Ob ich Schmerz erleide oder Glück,ob ich Trauer zeige oder lach.Es nimmt mich mit ein kleines Stückund baut mich auf, fühl ich mich schwach. Wohin mein Weg mich führt,dass weis nur das Schicksal selbst.Welchen Menschen ich gemeinsam lebe,und welche Gegenstände für mich wichtig sind.Ob ich zusammen wie auf Wolken schwebe,oder weinend auf dem Boden sitze wie ein Kind.Wohin mein weg mich führt,dass weis nur das Schicksal selbst.Ob ich in ein Haus mit großem Garten wohn , oder die Straße mein Zuhause ist.Lachen die Menschen voller Hohn,oder gibt es wen der mich vermisst?Wohin mein Weg mich führt, dass weis nur das Schicksal selbst.Und egal wohin der Weg auch geht,ob ich alleine oder wir,Ich weis was mal auf meinem Grabstein steht:Mein Leben gehört nur mir. Wohin mein Weg mich führt,dass weis nur das Schicksal selbst.Doch wie ich diesen weg bestreite,dazu weis auch das Schicksal keine Geschicht.Denn egal ob sein Ziel in Nähe oder Weite,den richtigen Weg, den gibt es nicht. By Jucie
25.2.16 00:21


Der erste Eintrag

Wow der erste Eintrag in einem Blog ist etwas ganz besonderes.Der erste Eintrag entscheidet darüber, in welche Richtung sich der gesamte Blog entwickelt. Mein Ziel ist es eigentlich, ein paar meiner Gedichte zu veröffentlichen oder meine Gedanken zu irgendwelchen Themen aufzuschreiben. Schreiben zum Loslassen. Schreiben zum Kopf freibekommen. Schreiben als eine Art Therapie.Ich dachte eigentlich ich bin mit 19 aus diesem Alter raus wo ich solche Texte verfasse, diese pseudo Tiefgründigkeit die man normalerweise mit 14 oder 15 hat, aber irgendwie habe ich da gerade Lust zu.Ich weis nicht wie lange oder wie regelmäßig ich mich um diesen Blog kümmern werde. Mal sehen.Schreiben. Schreiben ist eine gute Möglichkeit sich für einen kurzen Moment von der Welt zu isolieren. Seine Gedanken freien Lauf zu lassen und einfach nur die Finger tippen lassen. Sehen, wie Worte entstehen, dann Sätze und am Ende ein gesamter Text.Worte sind wie Musik ohne einheitliche Melodie. Und jeder verwendet sie anders. Jeder interpretiert sie anders. Für jeden Klingen sie anders. Worte können ausgesprochen werden, sie können herausgeschrien werden, sie können aufgeschrieben werden, oder sie bleiben als stumme Gedanken in deinem Kopf .Manchmal kriegt man sie nicht zu fassen. Manchmal will man sie nicht hören.Manchmal bereut man sie.Die gleichen Worte können an unterschiedlichen Punkten unseres Lebens völlig verschiedene Bedeutungen haben. Worte. Gedanken. Sie können sich aufstauen, sie können einen überfordern. Wohin mit all diesen Worten? Gedanken werden erst zur Wirklichkeit, wenn man sie formuliert. Sie ausspricht. Sie aufschreibt.Vorher sind sie nur ein vages Gefühl, erst wenn man sich seinen Gedanken bewusst wird, sie klar formuliert, erst dann werden sie wahr.Das ist nicht immer ein schönes Gefühl, oft sind die eigenen Gedanken etwas, was man nicht mit anderen teilen mag. Aus Angst vor Isolation. Aus Angst jemanden verletzen zu können. Aus Angst das der andere seine Gedanken nicht versteht. Andere Gedanken möchte man unbedingt teilen, manche nur mit einigen, manche mit der ganzen Welt.Ist es das warum ich schreibe? Möchte ich diese Gedanken teilen? Sollte ich sie teilen? Ein bekannter Spruch sagt "Die Gedanken sind frei" - doch stimmt das wirklich? Wenn die Gedanken frei sind, dann könnte man jeden Gedanken den man hat aussprechen ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Doch das ist nicht möglich. Und genau darum soll es hier in diesem Blog gehen. Darum Gedanken auszusprechen. Sich den Konsequenzen zu stellen, und selbst wenn die einzige Konsequenz ist, das die Gedanken durch das ausformulieren wahr und greifbar werden. Selbst wenn die einzige Konsequenz ist, das aus vagen Gefühlen und kaum fassbaren flüchtigen Gedanken die Wahrheit wird. Letztendlich ist unser größter Feind unser eigener Kopf. Wir können ihn nicht steuern, nicht unsere Gedanken und nicht unsere Gefühle. Natürlich können wir gezielt über etwas nachdenken oder Gefühle vorhersehen aber letztendlich sind wir ihm Schutzlos ausgeliefert. Mit allen Macken. Mit all den Worten, die wir nie auszusprechen wagen. Die sich aufstauen wie in einem Vulkan. Und irgendwann, irgendwann bricht dieser aus und all die Gedanken strömen unkontrolliert in die Freiheit. Kontrolle? Gibt es das überhaupt? Selbst dieser Text, der eigentlich keine Konsequenzen mit sich bringt, ist unkontrolliert. Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht und bin vom Sinn des Schreibens, über Worte und Gedanken zu dem menschlichen Denken und der Ohnmacht über seinen Kopf gelangt. Ist dies ein würdiger erster Eintrag? ich kann es nicht sagen, und eigentlich ist es mir auch egal. Ich gehe sowieso nicht davon aus, das diesen Text viele Menschen lesen werden, wenn er trotzdem gelesen wird, ich würde mich über ein Feedback sehr freuen. Jucie
22.2.16 00:23





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